Hammer of Doom 2017

Würzburg Posthalle 17. – 18.11.2017

 

Alle Jahre wieder und mittlerweile in der 12 Wiederholung ruft das Hammer of Doom (HoD) seine Jünger nach Würzburg um dem Doom Metal in jeglicher Art zu fröhnen. Nach einer völlig stressfreien Bahnfahrt nach Würzburg ging es zum Check in ins Hotel. Die gewählte Unterkunft für dieses Jahr war das Novotel was ich weiter empfehlen kann , es liegt noch zentral genug und die Strecke zu Fuß zu bewältigen, was den Preis angeht da muss man sehen ob es das einen wert ist , günstig geht anders aber gut ist es auf jedenfall, das Frühstück tagsdrauf war opulent und sein Geld wert. Nach dem checken der  Ausrüstung ging es los in Richtung HoD. Zum erstaunen haben wir festellen müssen, dass der Döner am Bahnhofsvorplatz nicht mehr ist , schade eigentlich war er uns all die Jahre über eine willkommene Mitternachts Snackstelle für den kleinen Hunger zwischendurch wenn auch ein wenig siffig aber Hunger ist bekantlich schlimmer als Heimweh ;).

Soweit so gut das Festival wurde für eingeleitet erklärt , aber eine Sache gab es da noch …

Eine Sache die sich im Vorfeld des Festival abspielte und wozu keiner was kann, welche aber einen zeigt wie schnell einen die Endlichkeit einholt.

Abgesehen von der Tatsache, dass Pilgrim eine meiner absoluten Faves für das diesjährige HoD gewesen waren und ich sie unbedingt sehen wollte , blieb dieses uns allen leider verwehrt.  Pilgrim mussten ihre anstehende Euro Tour und somit auch das Festival leider canceln da ihr Frontmann John Rossi  kurz zuvor (26.10.2017) plötzlich und unerwartet mit gerade einmal 26 Jahren verstarb …. es ist ein schwerer Verlust für seine Familie, Freunde und die Doom Gemeinschaft wir alle trauern um ihn.

— R.I.P.  John “The Wizard” Rossi —

Das Konzert begann pünktlich und hielt sich strikt an den gesteckten Zeitplan.  Mein persönlichen Highlights für Freitag waren The Temple, Procession und natürlich Warning. Der Samstag ging auch fast wie im Fluge vorbei, als Highlights wären hier Cranial, Naevus, Crippled Black Phoenix, Time Lord und die allmächtigen Count Raven zu nennen. Zum Headlinder vom Samstag den sagenumwobenen Cirith Ungol bleibt mir nur zu sagen das es überhaupt nicht mein Ding ist und es scheinbar auch nie werden wird , aber hey dem Rest haben sie getaugt und nur das alleine zählt.

Als Fazit bleibt, es war wieder einmal schön , man hat viele Freunde und Bekannte getroffen, das Festival ging völlig stressfrei an einem vorbei , abgesehen von der enormen Menge an Leute die sich eingefunden hatten. So voll wie dieses Jahr war es wohl noch nie , Infos zu folge war es wohl „sold out“ was man auch gespürt hat ganz besonders am ersten Abend beim Einlass oder an der Garderobe, vielleicht sollte man da nächstes Jahr die Tore etwas früher öffnen da wohl einige die erste Band am Freitag deswegen verpasst haben. Die Posthalle ist nun wirklich nicht klein aber selbst dort bemerkte man dieses, schön für den Veranstalter und sein Team das die langwierigen Vorbereitungen auf diese Weise gewürdigt wurden. 

Ich für meinen Teil würde nächstes Jahr gerne wieder dabei sein , mal sehen wo es dann stattfinden wird. Es gab da ein Gerücht/Flyer das die Posthalle als Veranstaltungsort dem Wohnungsbau weichen soll …. schaun wir mal wie sich der Veranstalter zu gegebener  Zeit dazu äußern wird. Anbei ein paar Bilder von den beiden Tagen…

 

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